Bienvenue dans mon monde coloré

Warum male ich?

 

Warum spielen die Musiker und warum schreiben Schriftsteller? 

Persönlich würde ich es zuerst mit einem „irgendwie muss es raus“ erklären.

Es ist viel einfacher für mich, mich in meinen Bildern zu äußern als durch Worte. „Expressiver Farbgestus, Lebensfreude, phantasievolle und emotionale Grundstimmung“ (Galerist Egon Heidefeld über meine Bilder) beschreiben, was ich meine „gesunde Droge“ nenne. Oder etwas genauer: ich brauche erst einmal keinen Therapeuten, ich male!

Mein Hauptthema ist und bleibt der Mensch. Sogar wenn ich Ihn nicht unbedingt dabei haben möchte, kommt er wie durch Zufall immer wieder auf meine Bilder.

Er ist also fast immer präsent: mal alleine, mal nur als Kopf, dieser dann aber wieder voll anderer Menschen („Têtes pleines“). Mal verloren in einer anonymen Menschenmenge, mal in Gesellschaft Anderer, aber trotz allem alleine. Mal in einer „uniformen“ Gruppe, mal etwas verwischt vor meist farbkräftigem Hintergrund... 

Alle meine Bilder sind Momentaufnahmen einer bestimmten Stimmung, wie ein Bildnis unserer aktuellen Gesellschaft: was hat der Mensch im Kopf, wo bleibt das Individuum in der Gesellschaft, darf man überhaupt noch Individuum sein, wird das uniforme Denken-Essen-Kleidung (...) bewusst und hinterfragt, wo läuft die Menschheit hin, glaubt der Mensch noch, hat er Hoffnung? Ich habe zwar Tausend Freunde bei Facebook, aber wer kommt zu meiner Beerdigung... ?

Alles schön bunt hier!